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Die Wasserpfeife

Die Wasserpfeife stammt ursprünglich aus dem Nordosten Indiens,
in Rajasthan und Gujarat, sowie entlang der pakistanischen Grenze.
Dies ist mehrere Jahunderte her. Ursprünglich war die Wasserpfeife
aus einer Kokosnussschale als Basis und einem Strohhalm mit Kopf
zusammengesetzt.
Anfänglich wurde in der Wasserpfeife Haschisch und Opium geraucht, bis
die Wasserpfeife  nach Persien gelang, wo man dunklen, starken Tabak,
den Tombeik rauchte.
Zu dieser Zeit legte man die Kohle direkt auf den Tombeik, was zur Folge hatte,
dass der Geschmack sehr stark und kräftig war.
(Teilweise wird auch heutzutage noch auf diese Weise im nahen Osten geraucht)


Als dei Wasserpfeife in das Osmanische Reiche (heutiger Name: Türkei) gelang,
wo sie auch Nargile genannt wurde und wird, wurde die Wasserpfeife zu einem regelrechtem Statussymbol,
welches von der kompletten männlichen Bevölkerung genutzt wurde.
Nach kurzer Zeit war sie aus Tee- und Kaffeehäusern nicht mehr wegzudenken.
Dort entstanden teils sogar Verhaltensregeln,
welche bei Nichtbeachtung zum Ausschluss aus der Gesellschafft führen konnten.
Die Regeln besagten beispielsweise, wie man seine Kohlen anzuzünden hatte,
z.B. war es verboten die Kohlen mit einer Kerzen anzuzünden.

Im 17.Jahundert entwickelte sich der Aufbau der Wasserpfeife zu dem, wie sie heute populär ist.

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Wasserpfeifen-Tabak:
Auch der Wasserpfeifen-Tabak veränderte sich mit den Jahren:
Während anfangs noch Opium, Haschisch oder Tombeik geraucht worden,
entwickelte sich anfang des 20.Jahunderts der aromatisierte Tabak, welcher nach Früchten schmecken sollten,
und nicht so stark wie seine Vorgänger ist.
Die erste Firma, die ihn Produzierte war Nakhla aus Kairo, Ägypten. (gegründet 1917)
Man versuchte zwar schon vorher mit Hinzugabe von Früchten, Honig oder Gewürzen,
den Geschmack zu verändern, dies kann man allerdings noch nicht zum Fruchttabak
rechnen.
Heutzutage wird fast ausschließlich (vorallem in der Nichtislamischen-Welt),
nurnoch Fruchttabak geraucht.
Doch zum Beispiel im Nahen Osten ist Tombeik noch des Öfteren anzutreffen.
Fruchttabak hat einen Feuchtigkeitsgehalt, von ca. 25% - 30% , wobei in Deutschland
Sonderregeln gelten, dort hat der Tabak eine maximale Feutigkeit von 5%.

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Wasserpfeifenkohle:
Ursprünglich benutzte man Naturkohle, wie sie auch heute noch ungefähr benutzt wird.
man Naturkohle, wie sie auch heute noch ungefähr benutzt wird.
Naturkohle ist nicht selbstzündend, und muss beispielsweise mit einem Bunsenbrenner
oder in einem Kamin angezündet werden. Dafür ist sie aber fast komplett geschmacksneutral, wodurch
der Tabak bei geeignetem Setup sein volles Aroma entfachen kann.
Die Naturkohlen bestehen zum Beispiel aus gepressten Kokosnussschalen.
Heutzutage werden (hauptsächlich in Europa und Nordamerika) auch selbstzündende
Kohle benutzt, da man sie mit einem Feuerzeug anzünden kann. Die Selbstzünder
sind durch Zugabe von zum Beispiel Spiritus selbstzündend, dies hat jedoch einen
starken Einfluss auf den Geschmack. Zusätzlich sind sie nicht so heiß wie Naturkohle, und
ihre Brenndauer ist kürzer.

Natur- und Selbstzündende Kohle

Natur- und Selbstzündende Kohle


Die Wasserpfeife breitete sich im gesamten Nahen Osten,
auf der arabischen Halbinsel sowie in Nordafrika aus.
In der Moderne gelangte sie erst nach Europa und nach Nordamerika.

In den verschiedenen Regionen entwickelten sich verschiedene Namen für die Wasserpfeife:

Osmanisches Reich (Türkei): Nargile
Persisches Reich (Iran) + Naher Osten: Shisha , Sisha, Schischa
Westeuropa (erst in der Moderne) : Shisha, Wasserpfeife
Nordamerika (erst in der Moderne) : Hookah
Balkan: Nargile

Ebenfalls wird die Wasserpfeife in manchen Teilen der Welt aus verschiedenen Material hergestellt:

Indien, Pakisten und Iran (und Umland) : Holz, seit Neuzeit auch Metall
Osmanisches Reich (Türkei): Messing, Stahl, Metall
Europa, Nordamerika: Stahl, Metall
Arabische Halbinsel: Stahl, Metall


Das Setup:
Unter Setup versteht man, das “Zusammenspiel” von Tabak, Kohle und Alufolie bzw. Sieb.
Früher wurde die Kohle direkt auf den Tabak gelegt, oder höchstens ein Sieb dazwischen gelegt.
Besondere Setups werden fast ausschließlich in Europa und Amerika verwndet:
Da Fruchttabak allerdings verbrennen statt verdampfen würde, muss man etwas Abstand schaffen.
Deswegen spannt man Alufolie über den Tabak-Kopf.
Ein Standartsetup wäre: 5 bis 7 Gramm Tabak, 4 Lagen Alufolie, Kohle


Wobei die Bowl (das Glasgefäß) fast immer aus Glas ist.
Die Bowl ist ein Behältnis, in dem das Wasser gelagert wird,
durch das der Rauch gezogen wird.
Die Rauchsäule muss knapp im Wasser sein.


Der Tabak-Kopf:
In ihn wird der Tabak getan, darüber kommt die Kohle.

Tabakkopf

Tabakkopf


Der Schlauch:
Durch ihn wird an der Wasserpfeife gezogen.
Er kann aus verschiedenen Materialien sein, z.B. Kunststoff, Kautschuk, Leder.
Anfangs benutzte man ein Rohr.

Cobra-Schlauch

Cobra-Schlauch


Obwohl die Wasserpfeife in vielen Teilen der Welt genutzt wird,
ist sie nicht überall gleich anzutreffen:
In beispielsweise Ägypten oder im Iran, siehr man Leute, in allen Altersklassen,
auf offener Straße Wasserpfeife rauchen.
Im Jemen hingegen wäre es schwer jemanden auf der Straße rauchen zu sehen,
da man dort nur im eigenem Haus und oder auf Festen die Wasserpfeife nutzt.
In Westeuropa und in Nordamerika ist die Wasserpfeife erst seit wenigen Jahren populär,
und wird hauptsächlich von jüngeren Leuten genutzt.
Eben falls hat sie in Westeuropa und  Nordamerika einen teils schlechten Ruf,
da man sie dort mit illegalen Drogen in Verbindung bringt.


Schädlichkeit des Wasserpfeife-Rauchens:
Zu diesem Thema kann noch nichts genaues gesagt werden, unter anderem, da es stark abhänig von
Tabak, Kohle, Setup ist.
Es wurden noch keine genauen Studien durchgeführt, die die gurchgeführt wurde, kamen nicht
zu einem klarem Ergebnis.
Nach neusten Erkenntnissen ist das Rauchen eines Wasserpfeien-Kopfes (5 Gramm Tabak) bei einer Lage Alufolie,
so schädlich wie zwei Zigaretten.

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